VfB mit ungefährdetem Sieg gegen Fulda

Vergangenen Samstag ging es für die Wasserballer des VfB Friedberg im Hessenderby zu den Wasserfreunden nach Fulda. 
Nachdem man im heimischen Becken einen deutlichen 21:9 Heimsieg eingefahren hatte war die Devise von Trainer Reimann klar: “Wir wollen Fulda unser Spiel aufzwingen und uns nicht auf deren Spiel einlassen.” So lautete die Ansage an seine Spieler vor dem Spiel. 

In der ersten Spielminute des ersten Viertels war es Dima Khliustov, der den VfB erstmals in Führung brachte. Fulda gelang zunächst der Ausgleich, doch Topscorer Tobias Hahn-Wiltschek traf zweimal in Folge und brachte den VfB erneut in Führung. Bereits nach dem ersten Viertel legte der VfB schließlich die Marschroute für das restliche Spiel fest. Zum Ende des ersten Viertels stand es 2:5 zu Gunsten des VfB. Im zweiten Viertel gelang den Gastgebern offensiv mehr. Während der VfB weiterhin offensiv ruhig und konzentriert agierte, ließ man in der Verteidigung zu viel zu und gab somit den Wasserfreunden aus Fulda Gelegenheit ihre Aktionen in Tore umzumünzen. So gewann man zwar auch das zweite Viertel mit 4:5, blieb aber unter den eignenen Möglichkeiten.

Mit einem Halbzeitstand von 6:10 ging es nun in den dritten Spielabschnitt. Nach einer Ansprache von Trainer Reimann funktionierte nun auch die Defensive wieder zunehmend besser und man konnte sich rasch weiter absetzen. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich zunehmend die Schnelligkeit der jungen Spieler des VfB, die ein ums andere Mal vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Mit 9:15 stand somit bereits vor Anpfiff des letzten Viertels der Sieger bereits fest. Fulda wirkte müde und konnte Friedberg konditionell wenig entgegensetzen. Auch das letzte Viertel konnte der VfB somit für sich entscheiden. Am Ende stand ein verdienter 12:20 Sieg für den VfB. 

Topscorer Hahn-Wiltschek, der selbst 6 Tore zum Sieg beisteuerte, zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: “Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben. Wir haben zu keinem Zeitpunkt nachgelassen und haben unsere konditionelle und spielerische Überlegenheit ausgespielt. Letztlich haben wir in jedem Viertel 5 Tore erzielt und damit über das Spiel hinweg eine sehr konstante offensive Leistung.”

Nun geht es kommende Woche für die Wasserballer des VfB in das wahrscheinlich schwerste Heimspiel der Saison. Zu Gast ist der Tabellenführer SV Weiden. Auswärts hatte man auf einige Spieler verzichten und somit eine Niederlage hinnehmen müssen. Nun soll im Heimspiel Wiedergutmachung geleistet werden. 
Anpfiff ist wie immer um 20:15. Der Eintritt ist frei.

SC Wasserfr. Fulda 1923 – VfB Friedberg 12:20 (2:5, 4:5, 3:5, 3:5)

VfB: Petrov, Khvorov, Duch M. (1), Scerbinin (1), Luh, Khliustov (4), Duch N., Hahn-Wiltschek (6), Hondrich (1), Schoppe, Scholl (2), Wiltschek, Peil (5)

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